FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm „go-digital“

1) Für welche Unternehmen ist das Förderprogramm geeignet?

Das Förderprogramm „go-digital“ ist für Unternehmen interessant, welche ihre Unternehmensprozesse weiter digitalisieren, mit Hilfe von Online-Marketing die Stellung im Markt der Wettbewerber festigen oder im Bereich der IT-Sicherheit auf dem neuesten Stand sein wollen, dabei aber entweder nicht das nötige Know-how oder ausreichend finanzielle Ressourcen haben, um solch ein Projekt durchzuführen.

 2) Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein um förderberechtigt zu sein?

Das zu beratende Unternehmen muss ein kleines oder mittelständisches Unternehmen mit Niederlassung in Deutschland sein und darf die Anzahl von über 100 Mitarbeiten (inklusive Tochterunternehmen) nicht überschreiten. Außerdem muss ein Eintrag im Handelsregister vorliegen und der Jahresumsatz oder die Jahresbilanzsumme darf höchstens 20 Millionen Euro betragen. Darüber hinaus muss das Unternehmen förderfähig nach der De-minimis Regelung sein. Das bedeutet, dass der Gesamtbetrag, der einem Unternehmen von einem Mitgliedstaat der EU gewährten De-minimis-Beihilfen innerhalb eines fließenden Zeitraums von drei Steuerjahren den Betrag von 200.000 Euro nicht überschreiten darf.

3) Welche Vorteile habe ich durch „go-digital“?

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Zum einen werden die Projekte zur Hälfte mit den Fördermitteln vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gesponsert. So ergibt sich eine günstige Alternative für interessierte Unternehmen, deren Budget für ein geplantes Projekt nicht ganz ausreichen würde. Zum anderen übernehmen die autorisierten Beratungsunternehmen die gesamte Organisation. Sie erstellen mit Hilfe des zu beratenden Unternehmens den Beratervertrag, stellen den Antrag an das Bundesministerium und führen das Projekt danach durch. Außerdem sind die Beratungsunternehmen Experten für die Module, in welchem Sie autorisiert sind. Darüber hinaus weisen Sie wirtschaftliche Stabilität, fachliche Expertise und den Bezug zum kleinbetrieblichen Klientel auf. Somit bekommen Unternehmen eine qualitativ hochwertige und wirkungsvolle Beratung.

4) Wie genau läuft eine Projektförderung im Förderprogramm ab?

Eine Projektförderung beginnt zuerst mit einer Potenzialanalyse und der Abstimmung eines möglichen Projekts. Wenn sich ein Beratungsunternehmen und das zu beratende Unternehmen über ein Projekt einig sind, wird ein Beratervertrag geschlossen. Danach wird der Antrag für die Projektförderung an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gesendet. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheids beginnt die eigentliche Durchführung des Projekts. Nach einer Projektlaufzeit erstellt das Beratungsunternehmen eine Rechnung über die Eigenbeteiligung sowie einen Verwendungsnachweis. Nach Prüfung des Verwendungsnachweises wird dem beratenen Unternehmen eine entsprechende De-Minimis-Bescheinigung ausgestellt.

5) In welchen Beratungsmodulen kann ich mich beraten lassen und können diese miteinander kombiniert werden?

Das Förderprogramm unterteilt sich dabei in die Module „Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“. Dabei muss bei einer Beratung ein Hauptmodul gewählt werden (mindestens 51% der Beratungsleistung). Die Module können dabei auch kombiniert werden. Bei den Modulen „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ und „Digitale Markterschließung“ sind zum Beispiel zwingend 2 Beratertage für IT-Sicherheit vorgesehen.

6) Was beinhaltet das Modul „IT-Sicherheit“?

Im Bereich der IT-Sicherheit geht es vor allem um die Risiko- und Sicherheitsanalyse der bestehenden oder neu geplanten betrieblichen informations- und kommunikationstechnischen Infrastruktur. Dabei können auch Maßnahmen zur Optimierung der betrieblichen Sicherheitsmanagementsysteme gefördert werden. Das grundlegende Ziel besteht darin, wirtschaftliche Schäden zu vermeiden und Risiken durch erprobte IT-Sicherheitsmanagementsysteme zu vermindern.

7) Was beinhaltet das Modul „Digitalisierte Geschäftsprozesse“?

Im Modul „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ wird beispielsweise die Beratung zur Einführung von e-Business-Software-Lösungen für Prozesse innerhalb des Unternehmens gefördert. Diese Lösungen können auch mit Schnittstellen zu Lieferanten, Kunden und anderen Marktteilnehmern in Verbindung gebracht werden. Auch Beratungen zu Teilprozessen werden vom Förderprogramm unterstützt. Beispiele für Geschäftsprozesse und deren Digitalisierung sind: Lagerhaltung, elektronische Zahlungsverfahren, Logistik, Versand- und Retourenmanagement.

8) Was beinhaltet das Modul „Digitale Markterschließung“?

Im Modul „Digitalisierte Markterschließung“ geht es um das Online-Marketing von Unternehmen. Beispiele für Beratungsleistungen, welche dazu gehören sind der Aufbau einer professionellen Internetpräsenz oder die Einführung von Online-Shops. Auch die Nutzung externer Auktions-, Verkaufs- oder Dienstleistungsplattformen, sowie auch Social-Media-Tools, Website-Monitoring und Content-Marketing wird in diesem Modul betrachtet. Das Ziel ist eine fundierte Beratung zu den vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings.

9) Wie viele Beratertage können gefördert werden?

Im gewählten Hauptmodul sind maximal 20 Beratertage förderfähig. In den Nebenmodulen sind bis zu zehn weitere Beratertage förderfähig. Insgesamt können also maximal 30 Beratertage gefördert werden.

10) Welcher Zeitrahmen ist für ein Beratungsprojekt vorgesehen?

Der Zeitrahmen für ein Beratungsprojekt sollte 6 Monate nicht überschreiten.

11) Welcher Beratertagessatz wird gefördert?

Der maximale Beratertagessatz beträgt 1100€ (ohne Mehrwertsteuer). Dieser wird zu 50% gefördert

marketingspc

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s