Systemische Beratung für Coachees

Im Interview mit Anita.

Was besagt die Methodik der systemischen Beratung?

Bei der Methodik der systemischen Beratung ist es insbesondere wichtig, dass durch die Beratung bzw. das Coaching meinerseits, dem Coachee keine bestimmte Vorgehensweise und keine konkreten Ziele vorgegeben werden. Vielmehr werden diese innerhalb des Coachings erarbeitet. Als Coach unterstütze ich dabei den Coachee bei der Ziel- und Ideenfindung, indem ich ihm gewisse Fragen stelle, die er im Anschluss eigenständig ausarbeitet.

Gibt es ansonsten irgendwelche Vorgaben, beispielsweise wie oft man sich trifft?

Dies hängt von der Erwartungshaltung ab. Manche Coachees haben bereits konkrete Ziele, bei anderen müssen diese noch erarbeitet und genau definiert werden. Im Erstgespräch lege ich mit den Coachees fest, wie oft man sich innerhalb des Coaching Zeitraumes trifft. Hierbei ist der Coachee sehr flexibel und kann aktiv Einfluss auf die Häufigkeit gemeinsamer Treffen nehmen. In der Regel werden jedoch drei bis vier Termine innerhalb des Coaching-Zeitraums festgelegt. Nach dem Erstgespräch erfolgt ein Gespräch, in dem das Ziel abgestimmt und definiert wird. In einem weiteren Gespräch wird dieses Ziel in verschiedene Teilziele aufgeteilt und priorisiert. Anschließend werden Maßnahmen und Ressourcen zur Zielerreichung ausgearbeitet und festgelegt. Zum Abschluss erfolgt meistens ein Review über die gemeinsame Zeit.

Welche Vorteile bringt die Methode dem Coachee bzw. was lernt er dadurch?

Der Coachee soll Vertrauen in sich selbst finden, Lösungen eigenständig erarbeiten zu können. Durch die Methodik der systemischen Beratung wird er jedoch im Prozess der Lösungsfindung nicht allein gelassen und bei Bedarf unterstützt. Zusätzlich kann er sich persönlich und beruflich weiterentwickeln.

Welche  Erfahrungen und Kenntnisse konntest du durch die Ausübung als Coach sammeln?

Für mich war es sehr interessant mit der Denkweise einer anderen Person zu arbeiten. Als Coach musst du dich in die andere Person hineinversetzen aber gleichzeitig die richtige Abgrenzung zwischen Verwirklichung der eigenen Ideen, im Background bleiben und der Einflussnahme, den Coachee in die vereinbarte Richtung zu führen, finden. Meine Rolle in dem Prozess ist es jedoch, möglichst keinen Einfluss auf den Coachee zu nehmen und im Hintergrund zu bleiben. Nur in äußersten Notfällen darf ich konkrete Vorschläge machen. Es war super interessant, dies so zu erleben. Mir selbst hilft das in meiner persönlichen Entwicklung weiter, da ich dadurch besser mit anderen Menschen zusammenarbeiten und meine Softskills verbessern kann. Man wird feinfühliger gegenüber anderen.

Wo genau findet die Methodik Anwendung und in welchen Bereichen kann man sie anwenden?

Bei Spot fokussieren wir uns konkret auf Projektmanagement, IT-Beratung und SIPE-Themen. Theoretisch kann man ein Coaching natürlich in allen Lebensbereichen und in allen Berufszweigen anwenden. Mein Fokus und der Fokus von Spot liegen jedoch in den vorher genannten Bereichen. Meiner Meinung nach ist unser Coaching da ein guter Ansatz, um eine andere Person in der persönlichen Entwicklung weiterzuhelfen, ohne dabei auf eine zu psychologische Ebene abzudriften.

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